Sterillium® Virugard bietet besondere Sicherheit beim Umgang mit Patienten, deren virologischer Status noch nicht genau bestimmt werden konnte, zum Beispiel:
- in Rettungs- und Krankentransportwagen
- auf Unfallstationen und in Ambulanzen
- bei Ausbruch von Virusinfektionen in Gemeinschaftseinrichtungen
Eigenschaften
- außerordentliche Wirkungsbreite gegenüber Bakterien, Hefepilzen und Viren – bakterizid, levurozid, tuberkulozid und viruzid
- erstes alkoholisches Hände-Desinfektionsmittel der RKI-Liste nach § 18 IfSG
- kurze Einwirkzeiten
- trocknet schnell und rückstandsfrei
- farbstoff- und parfumfrei
Zusammensetzung
100 g Lösung enthalten: Wirkstoff: Ethanol 99 % 95,0 g. Sonstige Bestand- teile: Butan-2-on, Glycerol, Tetradecan-1-ol, Benzin.
Mikrobiologie
Sterillium® Virugard weist eine umfassende Wirkung gegenüber Bakterien, Pilzen und Viren auf:
- bakterizid (einschließlich Listerien und Salmonellen)
- levurozid
- tuberkulozid (Mycobacterium terrae)
- begrenzt viruzid (behüllte Viren)
- viruzid1 (behüllte und unbehüllte Viren)
Anwendungsgebiete
Mit der Aufnahme in die RKI-Liste mit den Wirkungs- bereichen A (Bakterien und Pilze) und B (Viren) doku- mentiert Sterillium® Virugard seine außergewöhnliche Leistungsfähigkeit. Es steht gemäß § 18 IfSG für den Einsatz bei Vorliegen meldepflichtiger Krankheiten und behördlich angeordneter Entseuchungen, auch bei Auftreten der schwer zu desinfizierenden unbehüllten Viren, zur Verfügung.
Sterillium® Virugard ist das erste alkoholische Hände- Desinfektionsmittel mit dieser umfassenden Leistung und Listung.
Aufgrund seines außergewöhnlich breiten Wirkungs- spektrums eignet sich Sterillium® Virugard primär für alle Arbeitsbereiche mit erhöhter Infektionsgefähr- dung wie zum Beispie:
- Infektions- und Isoliereinheiten
- Intensivabteilungen
- Transplantationsabteilungen
- Transfusions- und Dialyseabteilungen
- mikrobiologische und gentechnische Labore